Bohol – Tiere und Natur


Inhaltsverzeichnis


Lageplan von Bohol

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Vorwort

Bohol ist, neben den Stränden, vor allem bekannt wegen den Chocolate Hills, den Tarsiers und den vielen Kirchen aus der spanischen Zeit.

Bohol hat aber weit mehr zu bieten, denn die Insel ist vielfältig.

In diesem Beitrag, als Teil meines Berichtes über die Sehenswürdigkeiten von Bohol Island, respektive Panglao Island, erfährst Du, was es an Flora und Fauna auf Bohol alles zu sehen und bestaunen gibt.

Wenn du Dich für weitere Sehenswürdigkeiten auf Bohol und Panglao interessierst, dann besuche doch auch meine anderen Beiträge:

allgemeine Informationen

Bohol Sehenswürdigkeiten

Panglao Sehenswürdigkeiten

Tarsier (Koboldmakis)

Ein Philippinen Koboldmaki, Tarsier, zwischen gruenen Blaetter.
Tarsier – Photo by giulianabencovich

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Der Tarsier oder Philippine Tarsier, wie der Philippinen-Koboldmaki, genannt wird, gehört zu den grössten Vertretern der Koboldmakis.
Die Philippinen-Koboldmakis leben nur im südöstlichen Teil der Philippinen.
So gibt es die Tarsiers nur auf den Inseln Bohol, Leyte, Mindanao, Samar und auf ein paar kleineren vorgelagerten Inseln.

    • Sie können eine Länge von bis zu 13 Zentimeter ohne Schwanz erreichen.
    • Der Schwanz ist mit bis zu 25 Zentimeter somit deutlich länger.
    • Tarsiers wiegen so um die 110 bis 150 Gramm.
    • Koboldmakis sind nachtaktiv und kommunizieren über Ultraschall, hauptsächlich in einer Frequenz von 70 kHz.

Im Tarsier Conservations Area, zwischen dem Bilar Man Made Forest und dem Chocolate Hills Complex gelegen, kannst Du die putzigen Tierchen besuchen.

Kleiner Tipp: Im Mayang Maye Restaurant, links etwas die Strasse hoch, isst man sehr gut. 😉

Cabgan Island Bat Watching & Mangrove

Mit dem Kopf nach unten haengender Flughund der die Zunge herausstreckt.
Flughund – Photo by Peter Neumann

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Webseite  Bohol Tourism / Cabgan Island Ecotour

Direkt vor der Küste von Tubigon befindet sich die kleine, nur etwa 80 Hektar grosse, Insel Cagban.

Der Name ist sehr treffend, denn er ist vom Visayanischen Wort Kabog abgeleitet, was Fledermaus bedeutet.
Auf der Insel Cabgan gibt es 24 Arten von Mangroven in denen verschiedene grosse Fledermäuse, sogenannte Flughunde leben.

Auf der Insel kannst Du diese interessanten Tiere in freier Wildbahn beobachten.

Chocolate Hills Complex

Blick vom Chocolate Hills Complex ueber die Chocolate Hills auf der Insel Bohol.
Chocolate Hills Bohol – © Motorrad und Touren

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Die Chocolate Hills, zu Deutsch ‚Schokoladenhügel‘, sind, neben den Tarsiers, wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit von Bohol.

In der Trockenzeit wird das sonst grüne Gras braun und die Hügel sehen aus wie Schokoküsse.
Es ist eine ungewöhnliche geologische Formation und erstrecken sich über ein Gebiet von über 50 km².

    • Speziell ist, dass alle in etwa die selbe Höhe und Abmessung haben.
    • Sie sind meist zwischen 30 – 50m hoch.
    • Die höchsten haben eine Höhe von 120 Metern.
    • Nach der neusten Zählung wird von 1’776 Hügel gesprochen.

Die Chocolat Hills sind auch auf der Flagge und auf dem Siegel der Inselprovinz Bohol abgebildet.

Vom Chocolate Hills Complex aus hast Du eine fantastische Aussicht auf die Schokoladenhügel.

Auf der Bronzetafel, die sich auf der Aussichtsplattform befindet steht geschrieben:


“The unique land form known as the Chocolate Hills of Bohol was formed ages ago by the uplift of coral deposits and the action of rain water and erosion.“

“The grassy hills were once coral reefs that erupted from the sea in a massive geologic shift. Wind and water put on the finishing touches over hundreds of thousands of years.“


“Die einzigartige Landform, die als die Schokoladenhügel von Bohol bekannt ist, wurde vor langer Zeit durch die Anhebung von Korallenvorkommen und die Einwirkung von Regenwasser und Erosion geformt.“

“Die grasbewachsenen Hügel waren einst Korallenriffe, die in einer massiven geologischen Verschiebung aus dem Meer gehoben wurden. Wind und Wasser gaben ihnen in hunderttausenden von Jahren den letzten Schliff.“


Um die Entstehung der Chocolate Hills gibt es vier Legenden:

    • Die erste Legende besagt, dass zwei Riesen um die Vorherschaft kämpften und sich mit grossen Steinen bewarfen.
      Die Schlacht erschöpfte sie so sehr, dass sie den Grund des Streites vergassen.
      Schliesslich wurden sie Freunde und verliessen gemeinsam die Insel.
      Dabei vergassen sie, das Chaos zu beseitigen, das sie während der Schlacht angerichtet haben und mit der Zeit entstanden daraus die Chocolate Hills.
    • Die zweite Legende ist wesentlich romantischer und handelt von Arogo, einem jungen, starken und energischen Riesen.
      Arogo war verliebt in Aloya, die Tochter eines Häuptlings.
      Im Gegensatz zu Arogo war Aloya eine gewöhnliche Sterbliche.
      Nach einem langen Leben starb Aloya, was Arogo das Herz brach und er weinte bitterlich.
      Aus seinen Tränen formten sich die Chocolate Hills, welche noch heute von seiner tiefen Trauer zeuge.
    • Die dritte Legende erzählt von einem Dorf, welches unter dem Riesen Carabao litt, denn er ass alle Pflanzen die auf den Feldern wuchesn.
      Eines Tages legten die Dorfbewohner alles verdorbenes essen, das sie finden konnten, auf den Weg, dass Crabao es nicht übersehen konnte.
      Der Riese ass es komplett auf, doch es bekam seinem Magen nicht.
      In der Folge schied er einzelne Haufen aus, welche getrocknet, die heutigen Chocolate Hills formten.
    • Die vierte Legende besagt, dass der Riese Dano alles aufass, was er sah.
      Eines Tages sah er auf einer Ebene die wunderschöne Frau Eng.
      Da er ihre Aufmerksamkeit erregen wollte beschloss er abzunehmen und schied alles aus, was er gegessen hatte.
      Seine Ausscheidungen bedeckten schliesslich das ganze Land und bildeten die Chocolate Hills.
      Am Ende erlang er die Aufmerksamkeit seiner Angebeteten.

Sagbayan Peak

Blick vom Sagbayan Peak ueber die Chocolate Hills auf der Insel Bohol.
Sagbayan Peak – © Motorrad und Touren

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Während sich die Chocolate Hills Complex im Süden der Schokoladenhügel befindet, ist der Sagbayan Peak nördlich von den Hügeln.

Mir persönlich gefällt der Sagbayan Peak wesentlich besser wie der chocolate Hills Complex.
Das mag auch daran liegen, dass hier viel weniger Touristen sind.
Ausserdem gibt es hier auch ein Restaurant mit toller Aussicht. 😉

Direkt neben dem Sagbayan Peak befindet sich der

Sagbayan Peak Waterpark

Sagbayan Peak Waterpark Bohol
Sagbayan Peak Waterpark – © Motorrad und Touren

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Ein wunderschönes Freibad das zum Entspannen einlädt und für eine willkommene Abkühlung sorgt.

Bilar Man Made Forest

Strasse die durch den Man Made Forest in Bohol fuehrt
Man Made Forest – Photo by Mark Ramirez

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Webseite  Bohol Tourism / Man Made Forest

Der Bilar Man Made Forest ist ein von Menschen gepflanzter Mahagoniwald.
Er ist dicht bepflanzt und erstreckt sich über zwei Kilometer Länge.

Vor und nach dem Man Made Forest hat es natürlich gewachsene Wälder mit einem Kaleidoskop aus grünen Blättern, verschiedenen Baumarten und riesigen Farnen.

Wenn Du, von Panglao, respektive Tagbilaran aus, die Tarsiers besuchst oder zu den Chocolate Hills fährst, kommst Du automatisch durch den Man Made Forest.

Cadapdapan Rice Terraces

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Webseite  Bohol Tourism / Cadapdapan Rice Terraces

Du hast noch nie Reisfelder gesehen?
Dann hast Du auf Bohol die Möglichkeit, das nachzuholen.

Die Cadapdapan Rice Terraces befinden sich östlich auf der Insel Bohol, so ziemlich in der Mitte.

Die Reisfelder befinden sich auf Terrassen, welche von den Einheimischen vor langer Zeit in Ackerland umgewandelt wurden.

Sipatan Twin Hanging Bridge

Sipatan Twin Hanging Bridge die den Fluss Loboc auf der Insel Bohol ueberspannt.
Sipatan Hanging Bridge – © Motorrad und Touren

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Die Sipitan Twin Hanging Bridge sind zwei Bambusbrücken die den Fluss Loboc überspannen.

Die Überquerung der Brücken macht Spass und bietet eine tolle Aussicht auf den Fluss und die Landschaft.

Allerdings ist es nichts für schwache Nerven, wie ich sehen durfte. 😉

SAVIMA Mangrove Tour Adventure

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Webseiten

Die San Vicente Mangrove Forest Association (SAVIMA) konzentriert sich auf nachhaltige Tourismus.
Es bietet unter anderem Besuche bei Einheimischen und zeigt wie Mangroven angepflanzt werden, Muscheln gesammelt und Shrimps gefangen werden.

Der 500 Meter lange Holzsteg, der durch den Mangrovenwald führt, war ein Gemeinschaftsprojekt von 1999.
Der Steg erstreckt sich über das ganze, über 56 Hektar grosse Areal und geht durch den dichten Wald direkt bis zum Meer.

    • Das Gebiet schützt Mangroven, Schlammlebewesen, Garnelen, Krabben und dient als wichtiger Lebensraum für die Fischzucht.
    • Wildtiere, wie zum Beispiel Fische und Reptilien leben in und um die Magroven.
    • Im Sommer tummeln sich auch Zugvögel auf der Promenade.
    • Die örtliche Regierung setzt die Umweltgesetze, zum Schutz der Flora und Fauna in dieser Region, strikt durch.

Sikatuna Tree Park

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Webseite  Bohol Tourism / Sikatuna Tree Park

Der Sikatuna National Park wurde gegründet um den Naturschutz zu fördern und die lokalen Kulturen, sowie Traditionen zu schützen.
Der Sakatuna Tree Park ist ein perfekter Ort für Trekkings, Mountainbike-Touren oder ein entspannendes Picknick.

    • Der Sakatuna National Park erstreckt sich auf eine grosse Fläche mit fast 9000 Hektaren einheimischen Molavewäldern
    • Der Park bietet viele Wanderwege und mehr als 100 Höhlen rund um seine Flüsse und Seen.
    • Der Park ist auch perfekt für die Vogelbeobachtung.
    • Daneben gibt es in diesem Park Naturschutzgebiete für Nasenmakrelen, Lemuren, Zibetkatzen, Waraneidechsen, verschiedene Affenarten und anderen gefährdete Tieren.

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