Motorradgabel richtig einstellen


Inhaltsverzeichnis


Lies auch meinen Beitrag: Federbein richtig einstellen – Motorrad

Vorwort

Es gibt verschiedene Arten von Motorradgabeln.
Motorradgabeln sind üblicherweise zweiarmig ausgeführt.

Die wichtigsten Bauweisen von Motorradgabeln und in welchem Zeitraum sie in der Regel verbaut wurden:

    • Federgabel (1905–1909)
    • Blattfedergabel (1905–1946)
    • Pendelgabel (1905–1950er)
    • Trapezgabel (1907–1950er)
    • Teleskopgabel (1935–)
    • Hossack-Gabel (1980–)
    • Telelever (1993–)
    • Duolever (2004–)

Heute kommt bei den meisten Motorrädern die Teleskopgabel, kurz Telegabel oder auch Tauchgabel genannt, zum Einsatz.
Dabei wird zwischen der klassischen Teleskopgabel und der ‚moderneren‘ Upside-down-Gabel unterschieden.

Die Funktionsweise und Einstellungsmöglichkeiten sind bei beiden Arten der Teleskopgabel gleich.

Um zu verstehen warum es wichtig ist, dass das die Motorradgabel richtig eingestellt ist, muss man wissen, was die Teleskopgabel genau macht.

Klar – in erster Linie überträgt die Gabel Deine Lenkbewegug an das Vorderrad und absorbiert die Stösse.
Das ist soweit richtig, beim Motorrad aber noch lange nicht alles.

Die Motorradgabel fängt die Unebenheiten der Fahrbahn auf und eliminiert Schläge so gut wie möglich.
Sie sorgt dafür, dass das Rad immer den bestmöglichen Kontakt zur Strasse hat.

Im Gegensatz zu einem Auto ist bei einem Motorrad die Fahrwerksgeometrie der entscheidende Punkt, wie sich ein Motorrad verhält – respektive wie leicht es fahren lässt.

Kleine Veränderung bei der Verwendung des Motorrades können grosse Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Motorrades haben – wenn eben die Gabel nicht passend eingestellt wird.

    • Soziusbetrieb
    • Gepäck
    • Strasse
    • Fahrstil

In diesem Beitrag werde ich Dir aufzeigen, was die Aufgaben der Gabel ist und welche Faktoren dazu führen, dass sie neu eingestellt werden muss.

dann solltest Du die Motorradgabel einstellen

    • wenn sich das mitgeführte Gewicht verändert.
    • wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Motorrad zu kippelig oder zu träge reagiert.
    • wenn das Motorrad vorne zu tief steht. (Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Überhandlichkeit und Instabilität.)
    • wenn das Motorrad vorne zu hoch steht. (Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Unhandlichkeit.)
    • wenn die Gabel beim harten Bremsen zu tief eintaucht, sprich wenn sie ‚auf Block geht‘. (Das Vorderrad neigt dann zum Blockieren.)
    • Motorrad fährt sich in Kurven kippelig und nervös.
    • wenn Dein Motorrad auf welligen Strecken, wegen des zu geringen Negativfederwegs, zum Lenkerschlagen neigt.
    • Wenn Dein Motorrad an Handlichkeit verliert.

Eine falsch eingestellte Motorradgabel hat grossen Einfluss auf das Fahrverhalten des Motorrades.
Über die Gabel kann das Motorrad auch besser an Deine Bedürfnisse eingestellt werden.

Du solltest die Einstellung der Gabel auch immer dann anpassen, wenn sich an der Fahrsituation etwas verändert, also immer dann, wenn Du einen Sozius und/oder Gepäck mit nimmst.

Oder im umgekehrten Fall, wenn plötzlich weniger Gewicht auf dem Motorrad ist.

Aufbau einer Teleskopgabel

Motorradgabel Aufbau aussen
Motorradgabel Aufbau aussen – © Motorrad und Touren

Wenn Du Dich nicht weiter mit dem Innenleben einer Teleskopgabel aueinandersetzen willst . .

Vereinfacht gesagt, ist eine Teleskopgabel ein in einem Rohr steckendes Federbein.
Das ist dann aber wirklich sehr vereinfacht.

Effektiv besteht die Motorradgabel aus wesentlich mehr und ist auch anders aufgebaut, denn neben der Dämpfung kommt der Motorradgabel vor allem die Führung des Vorderrades zu.

Von aussen besteht die Motorradgabel immer aus folgenden Teilen:

    • Obere Gabelbrücke
    • Untere Gabelbrücke
    • Lenkschaftrohr
    • Standrohre
    • Tauchrohre

Im Inneren der Stand und Tauchrohre befinden sich die Federn und die Dämpfer.

Die Federn und Dämpfer haben unterschiedliche Aufgaben, die aber zusammen harmonisieren müssen.

Aufgaben einer Motorradgabel

Die augenfälligste Aufgabe der Motorradgabel ist die Führung des Vorderrades und das Übertragen der Lenkbewegung vom Lenker auf das Vorderrad.

Daneben befinden sich in der Teleskopgabel die Feder und Dämpferelemente, welche die Unebenheiten der Strasse ausgleichen und die ‚Schläge‘ absorbieren.
Sie sorgen dafür, dass das Vorderrad jederzeit den Bodenkontakt aufrechterhalten kann und ermöglichen so ein kontrolliertes Fahren.

Daneben sorgen sie auch für den Komfort von Fahrer und Sozius.

Federelement

Die Aufgabe der Feder ist es, Fahrbahnunebenheiten auszugleichen.

Physikalisch gesehen speichert die Feder Energie und gibt sie wieder frei.

das Prinzip

Eine Feder lässt sich komprimieren.

Bei Unebenheiten, also wenn das Vorderrad einfedert, wird das Rad nach oben gedrückt und die Feder nimmt die Energie auf. (Die Feder wird komprimiert)

Beim Ausfedern will sich die Feder schlagartig wieder auf die Ausgangsposition ausdehnen. (Sie will die Energie wieder abgeben)

Dadurch wäre der ganze Effekt des kontrollierten Ausfederns, also das Plus an Kontrolle am Lenker, dahin.
Die Gabel würde zu schnell ausfedern, wippen und schaukeln und im schlimmsten Fall sogar unkontrollierbar werden.

Beim Ein- oder Ausfedern kommt die Dämpfungseinheit ins Spiel.

Dämpferelement

Das Dämpferelement, oder die Dämpferkartusche, ist für den Widerstand beim Ein- und Ausfedern verantwortlich ist.

Öl ist im Gegensatz zu Luft nahezu inkompressibel, das heisst: nicht zusammenpressbar.

Beim Ein- und Ausfedern wird das Öl durch kleine Bohrungen und Ventile gedrückt.
Dadurch entsteht die Dämpfung.

Durch das Einstellen der Zug- oder Druckstufen, werden für gewöhnlich genau diese Bohrungen und somit den Widerstand des Ölflusses verändert.

Dämpfkräfte sind immer entgegengerichtet der Bewegungsrichtung und vernichten dadurch die Energie der Federn.

Wofür ist die Zugstufe zuständig?

Eine stark zusammengedrückte Feder will sich so schnell wie möglich wieder auf Originallänge entspannen – jetzt ist die Dämpfereinheit gefordert.

Die Aufgabe des Dämpfers ist es, die Feder beim Ausfedern abzubremsen.

Was wird über die Druckstufe geregelt?

Wie schnell die Federn in der Gabel einfedern können, wird durch die Druckstufe geregelt.

Unebenheiten der Fahrbahn werden von den Federn in der Gabel ausgeglichen,
die Dämpfer regeln dabei die Geschwindigkeit,
mit der sich die Federn zusammendrücken und wieder entspannen können.


Die Zentralen Aufgaben der Motorradgabel sind nun schon mal geklärt.

Die Gabel spielt beim Motorrad aber noch eine sehr wichtige Rolle in der Fahrwerksgeometrie.

Funktionsweise einer Teleskopgabel

Motorradgabel Aufbau innen
Motorradgabel Aufbau innen – © Motorrad und Touren

Bei Unebenheiten der Fahrbahn oder beim Bremsen federt die Motorradgabel ein, das heisst, die Federn werdenzusammengedrückt.
Dadurch wird die Energie absorbiert und das Rad behält den Kontakt zum Untergrund.

Die in der Federn gespeicherte Energie muss nun kontrolliert ‚vernichtet‘ werden.

Jede Energie die ‚aufgefangen‘ wird, kann nur neutralisiert werden, wenn sie in eine andere Energie umgewandelt wird.
Die Dämpfer machen das in dem sie die aufgenommene Bewegungsenergie in Wärme umwandeln.

Im Innern der Dämpferelemente bewegen sich Dämpferkolben in einem mit Öl gefüllten Zylinder auf und ab.
Ventile steuern die Auf- und Abbewegungen dieses Dämpferkolbens dadurch, wie viel Öl sie durchlassen.

Je nach Motorrad lassen sich diese Druck- und Zugstufen an der Gabel einstellen.

Anmerkung

Die umgangssprachliche Bezeichnung ‚Stossdämpfer‘ ist eigentlich falsch, da er nicht die Stösse dämpft, sondern die Schwingungen der Feder reduziert.
Somit wäre die korrekte Bezeichnung Schwingungsdämpfer. 😉

Fahrwerksgeometrie

Fahrwerksgeometrie Motorrad Lenkkopfwinkel und Nachlauf
Fahrwerksgeometrie Motorrad Lenkkopfwinkel und Nachlauf – © Motorrad und Touren

Wir tauchen nicht zu tief in die Thematik der Fahrwerksgeometrie ein, denn das alleine würde einen ausführlichen Beitrag ergeben . . .

zwei Dinge sind sehr wichtig:

    • Lenkkopfwinkel
    • Nachlauf

Selbstverständlich spielen noch andere Faktoren bei der Fahrwerksgeometrie einen wichtige Rolle, doch damit Du verstehst, warum eine richtig eingestellte Gabel an Deinem Motorrad grossen Einfluss auf das Fahrverhalten hat, reicht es vorerst diese beiden zu kennen.

Lenkkopfwinkel

Lenkkopfwinkel
Lenkkopfwinkel – © Motorrad und Touren

Die Motorradgabel ist im Lenkrohr beweglich gelagert.

Der Lenkkopfwinkel bezeichnet wie ’schräg‘ die Gabel am Motorrad angebaut ist.

Wenn Du verschiedene Motorräder, wie zum Beispiel ein Chopper und ein Sportmotorrad, von der Seite betrachtest, dann bemerkst Du sofort, dass die Gabeln unterschiedlich steil sind.

Bei einem Chopper steht die Gabel, im Vergleich zum Sportmotorrad, in einem relativ flachen Winkel.
Bei einem Chopper kann der Winkel gegen 55°, während es bei einem Sportmotorrad Winkel von 65° und mehr sein können.

Vereinfacht gesagt:

    • Je kleiner der Winkel ist, umso flacher steht die Gabel und desto stabiler und träger reagiert das Motorrad.
    • Je grösser der Winkel ist, umso steiler steht die Gabel und desto handlicher und nervöser reagiert das Motorrad.

Schnelle Kurvenwechsel sind also besser mit einer steil stehenden Gabel zu machen, dafür hat ein flacherer Winkel einen ruhigeren Geradeauslauf.

Nachlauf

Nachlauf
Nachlauf – © Motorrad und Touren

Der Nachlauf bezeichnet den Abstand zwischen dem Punkt, an dem die gedachten Linie durch die Mitte des Steuerkopfrohr den Boden berührt und dem effektiven Berührungspunkt vom Reifen und der Fahrbahn.

Dieser Nachlauf hat einen direkten Einfluss auf das Fahrverhalten Deines Motorrades.

Die BMW S 1000 RR hat zum Beispiel einen Nachlauf von 95.5 mm während die Harley Breakout einen Nachlauf von 145 mm hat.

Vereinfacht gesagt:

    • Je kleiner der Nachlauf ist, umso handlicher und nervöser reagiert das Motorrad.
    • Je grösser der Nachlauf ist, umso stabiler und träger reagiert das Motorrad.

Das ist wichtig zu wissen,
denn wenn Du Dein Motorrad plötzlich
mit einer Sozia und ordentlich Gepäck fährst,
ohne dabei die Gabel einzustellen,
verändert sich Fahrwerksgeometrie.

Zusatzgewicht auf dem Motorrad

Fahrwerksgeometrie Motorrad bei tiefergelegtem Heck
Fahrwerksgeometrie Motorrad bei tiefergelegtem Heck – © Motorrad und Touren

Gewichtsveränderungen haben, bedingt durch die Gewichtsverteilung des Motorrades, in der Regel nicht so viel Einfluss auf die Gabel, wie auf das Federbein.

Zusatzgewicht auf dem Motorrad, können aber trotzdem verschiedene Auswirkungen haben und eine korrekte Einstellung der Gabel fordern.
Bedingt durch die Sitzposition und Gewichtsverteilung hat Zusatzgewicht bei einem sportlichen Motorrad mehr Einfluss auf die Gabel, als bei einem Tourenmotorrad oder Chopper.

Du fährst in der Regel alleine und ohne Gepäck und jetzt nimmst Du ein Sozius und etwas Gepäck mit – das verändert das Fahrverhalten merklich.
Auch die zierlichste Sozia wird gegen 50 Kilo zusätzlich auf das Zweirad bringen und kleines Gepäck für den Wochenendtrip bringt schnell mal 15 Kilo oder mehr ans Motorrad.

Klar, das Zusatzgewicht drückt hauptsächlich auf das Heck – aber eben auch auf die Gabel.
Besonders dann, wenn Du ein Teil des Gepäcks in einem Tankrucksack verstaust.

auf Block gehen

Die wichtigste Funktion der Gabel ist das Lenken.

Bei einer schlecht eingestellten Motorradgabel besteht die Gefahr, dass sie beim Bremsen zu tief eintaucht oder gar auf Block geht und dadurch das Lenken unmöglich wird.

Fahrwerksgeometrie

Nachdem wir nun wissen, dass die Fahrwerksgeometrie entscheidend für das Fahrverhalten des Motorrades ist, wird uns klar, dass Veränderungen daran einen grossen Einfluss haben.

Ein, durch Zusatzgewicht tieferliegendes Heck und/oder Front verändert den Lenkkopfwinkel und somit den Nachlauf.

Fussrasten

Zusatzgewicht am Motorrad haben aber noch andere Auswirkungen auf das Motorrad.

Mit mehr Gewicht musst Du in der Kurve tiefer gehen um den selben Radius mit gleicher Geschwindigkeit zu fahren.
Ein tieferliegendes Motorrad bedeutet aber auch, dass die Fussrasten nun näher an der Fahrbahn liegen und früher aufsetzen können.

Dass, durch das Zusatzgewicht bereits zusammengedrückte Federn einen Teil des Federweges verlieren, kommt noch dazu.

Nun wissen wir also genau,
was Gabel am Motorrad bewirkt und was es bedeutet,
wenn sie nicht korrekt eingestellt ist.

Einstellmöglichkeiten der Teleskopgabel

Einstellmöglichkeiten der Motorradgabel
Einstellmöglichkeiten der Motorradgabel – © Motorrad und Touren

In der Regel befinden sich die Einsteller für die Federvorspannung bei der Motorradgabel oben auf den Gabelkolmen und die Einsteller für die Zug- und Druckstufe unten an der Gabel, unterhalb der Achsaufnahme.

Bevor wir nun endlich zum praktischen Teil übergehen können, sollten wir aber noch wissen, was alles an einer Teleskopgabel (auch an der Upside-down-Gabel) eingestellt werden kann und was es bewirkt.

Einfach mal mit irgendwelchem Werkzeug die Einstellungen verändern, ist nicht die beste Idee. 😉

Federvorspannung

Die Federvorspannung hat einen direkten Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie und somit auf das Fahrverhalten.

Bei den allermeisten modernen Motorrädern mit Teleskopgabel lässt sich die Federvorspannung einstellen.

Vereinfacht:

    • Durch das Einstellen der Feder-Vorspannung wird reguliert, wie stark die Gabel bei Zuladung eintaucht.

An der Länge der Gabel wird dabei nichts verändert.
Genauso wenig wird etwas daran verändert, wie hart oder weich die Gabel ist.

Bei Soziusbetrieb und/oder Gepäck kann mehr Gewicht auf die Front drücken.

Mit der Erhöhung der Federvorspannung wirken wir dem entgegen und bringen die Front, auch mit Zusatzgewicht, auf die normale Position.

Und nein – nur weil Du mit den Füssen nicht zum Boden kommst, solltest Du nicht einfach die Federvorspannung verändern.
Die Höhe der Front hat, genau wie die Höhe des Hecks, einen direkten Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie und somit auf die Fahreigenschaften des Motorrades.

Die Federvorspannung an der Gabel wird dann eingestellt, wenn sich die Front, durch das Gewicht, unter das normale Mass absenkt.

Zugstufe

Die Zugstufe hat keinen Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie – aber auf das Fahrverhalten.

Bei manchen Teleskopgabeln lässt sich neben der Federvorspannung auch die Zugstufe einstellen.

Doch was genau macht die Zugstufe?

Die Zugstufe regelt, wie schnell der Dämpfer ‚ausfedert‘ und das bestimmt, wie schnell sich die zusammengedrückte Feder wieder entspannen kann.

    • Für ein weicheres Fahrverhalten werden die Zugstufenventile geöffnet.
    • Für ein härteres Fahrverhalten werden die Zugstufenventile dementsprechend geschlossen.

Druckstufe

Die Druckstufe hat ebenfalls keinen Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie – aber auf das Fahrverhalten.

Die Druckstufe ist das Pendant zur Zugstufe.

Bei manchen Teleskopgabeln lässt sich neben der Zugstufe auch die Druckstufe einstellen.

Die Druckstufe bestimmt, wie schnell der Dämpferkolben im Stossdämpfer eintauchen kann und somit wird direkt das Verhalten der Feder beeinflusst.

Über die Druckstufe wird reguliert wie schnell die Gabel einfedern kann.

    • Je mehr das Druckstufenventil geöffnet wird, um so schneller taucht die Front des Motorrades ein.
    • Je mehr das Druckstufenventil geschlossen wird, um so langsamer taucht die Front des Motorrades ein.
      Das Motorrad wird dadurch starrer.

Jetzt wissen wir, was an einer Teleskopgabel eingestellt werden kann
oder eben nicht – und was es bewirkt.

Teleskopgabel (auch Upside-down-Gabel) richtig einstellen

Motorradgabel Positivfederweg - Negativfederweg
Motorradgabel Positivfederweg – Negativfederweg – © Motorrad und Touren

Was Du an Deiner Motorradgabel einstellen kannst und wo sich die Einsteller findest, entnimmst Du der Bedenungsanleitung.

Aber – vorerst drehen und verstellen wir an der Gabel noch gar nichts.
Zuerst ermitteln wir mal nur.

Wir ermitteln den Negativfederweg.

Negativfederweg

Der Negativfederweg bezeichnet den Anteil des Federwegs, um den die Motorradgabel im Stand einfedert.
Dieser wird auch als Ausfederweg bezeichnet, denn er sorgt unter anderem dafür, dass die Feder in der Gabel beim Ausfedern nicht sofort an den Anschlag stösst.

Dabei werden zwei Negativfederwege unterschieden:

Negativfederweg N1 bezeichnet wie weit die Feder durch das Eigengewicht des Motorrad einfedert.

Negativfederweg N2 bezeichnet hingegen, wie stark die Feder inklusive Fahrergewicht einfedert.

Wie wir nun wissen, hat der Negativfederweg, einen grossen Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie und somit auf das Handling des Motorrades.

Unser Ziel ist es, den Negativfederweg, bei unserer Zuladung, nahe an den Wert zu bringen, den für das Motorrad im Normalbetrieb vorgesehen ist.
Denn so hat das Motorrad, die Fahrwerksgeometrie, welche dafür vorgesehen ist.

Dass der Negativfederweg N2 wichtig ist, das leuchtet jedem ein.

Wofür benötigen wir aber nun den Negativfederweg N1?

Ganz einfach, der Negativfederweg N1 gibt Dir Auskunft, ob die Feder allenfalls zu hart oder zu weich für Dich ist oder ob Gabelfedern öder das Gabelöl gewechselt werden sollten.

Wenn die Gabel in der Grundeinstellung und unbelastet mehr wie 15 – 25 % einfedert, dann sollten die Federn und das Gabelöl kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden.

Wenn der Negativfederweg N1 zwischen 12.5 – 25 % beträgt aber mit Dir darauf stark oder fast gar nicht einfedert, dann sind die Gabelfedern und/oder das Gabelöl für Dich wahrscheinlich nicht optimal.

Positivfederweg

Gegenüber dem Negativfederweg steht der Positivfederweg.

Er bezeichnet den Weg, den die Gabel im Fahrbetrieb noch hat um Unebenheiten auf der Fahrbahn auszugleichen (Einfederweg)

Negativfederweg ermitteln

Wichtig

Bevor wir die Motorradgabel einstellen, sollten wir ein paar Kilometer fahren, damit sich das Öl in der Gabel erwärmen kann und elastischer wird.

Kaltes Öl kann, durch zu hohe Dämpfkraft, das Ergebnis verfälschen.


Am besten bringst Du den Federweg der Gabel Deines Motorrades vor der Messung in Erfahrung.
Diese Angaben findest Du in der Regel in der Bedienungsanleitung unter: Technische Daten oder natürlich im Internet.

    1. Das Motorrad steht auf dem Hauptständer oder einem Montageständer, so dass das Vorderrad frei steht.
    2. Du stellst die Gabel auf die Grundeinstellung, gemäss Bedienungsanleitung.
    3. Nun misst Du die Länge der Gabel. (Am besten von der Unterkante der unteren oder oberen Gabelbrücke bis zur Achse.)
    4. Du stellst das Motorrad ohne darauf zu sitzen auf die Räder.
    5. Du misst die Länge der Gabel erneut. (ebenfalls am besten von der Unterkante der unteren oder oberen Gabelbrücke bis zur Achse.)
    6. Nun sitzt Du auf das Motorrad und misst die Gabellänge nochmals. (auch von der Unterkante der unteren oder oberen Gabelbrücke bis zur Achse.)

Messung von Punkt 3 gibt leider nicht die gesamte Länge des Federweges, sondern ’nur‘ die Länge von der unteren oder oberen Gabelbrücke bis zur Achse und um wieviel Millimeter die Gabel im unbelastetetn Zustand eintaucht. (Negativfederweg N1)

Darum ist es wichtig, dass Du den Federweg Deines Motorrades in Erfahrung bringst.
Nur so kannst Du den Negativfederweg N1 in Relation zum gesamten Federweg bringen.

Punkt 5 misst den Negativfederweg (N1), also das Eigengewicht des Motorrades ohne Fahrer oder Gepäck.
Dieser sollte um 12.5 – 25 % des Federweges betragen.

Faustregel

die meisten Strassen- und Sport-Motorräder haben vorne einen Federweg von 120mm.

    • Negativfederweg N1 15 – 30 mm

längere Gabel zum Beispiel bei Enduros haben einen längeren Federweg als 120mm.

    • Negativfederweg N1 20 – 25 %

Punkt sechs ergibt den Negativfederweg (N2), also wenn das Motorrad so belastet ist, wie Du es fährst.
Du musst also das Motorrad so beladen, wie Du es auch fahren wirst. 😉

Der Negativfederweg (N2) sollte etwa ein Drittel des Federweges ausmachen.
Bei einem Federweg von 120mm beträgt der Negativfederweg (N2) somit etwa 40mm.

Wir kennen nun den Federweg,
sowie den Negativfederweg N1 und Negativfederweg N2.

Diese notieren wir uns.

Gabel einstellen

Sollte die Gabel mehr oder weniger wie ein Drittel einfedern, wenn Du darauf sitzt, dann muss die Federvorspannung dementsprechend eingestellt werden.

    • Beträgt der Negativfederweg N2 weniger wie ein Drittel, dann ist die Federvorspannung zu hoch eingestellt.
    • Beträgt der Negativfederweg N2 hingegen mehr wie ein Drittel, dann ist die Federvorspannung zu tief eingestellt.

In beiden Fällen muss nun die Federvorspannung angepasst werden.

Tipp

Wenn Du die Federvorspannung der Gabel korrekt auf Dein Körpergewicht eingestellt hast und die Gabel um etwa ein Drittel einfedert, dann sitz auf das Motorrad und miss die Höhe eines Fixpunktes am Motorrad, ab Boden.

Am besten ist ein Punkt an der Lampe oder an der oberen Gabelbrücke.

Damit ersparst Du Dir in Zukunft die mühselige Messerei an der Gabel, wenn sich die Zuladung Deines Motorrades verändert.
Solltest Du später mit Sozius und/oder Gepäck fahren, dann bringst Du den Fixpunkt am Motorrad einfach wieder auf die richtige Höhe.

Federvorspannung einstellen

Die Federvorspannung wird jeweils oben an den Gabelholmen durch eine Schraube oder einen Drehring eingestellt.

Dazu brauchst Du den passenden Schraubendreher oder Gabelschlüssel.
Normalerweise befindet sich das passende im Bordwerkzeug.

zu geringe Federvorspannung an der Gabel:

    • Motorrad ist vorne zu tief, Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Überhandlichkeit und Instabilität.
    • Gabel kann beim harten Bremsen zu tief eintauchen oder gar auf Block gehen, das Vorderrad neigt dann zum Blockieren.
    • Motorrad fährt sich in Kurven nervös und kippelig.
    • Sitzhöhe und Schwerpunkt sinken ab.

zu hohe Federvorspannung an der Gabel:

    • Motorrad ist vorn zu hoch, Lenkkopfwinkel und Nachlauf verändern sich in Richtung Unhandlichkeit.
    • Frontpartie kann auf welligen Fahrbahnen wegen des zu geringen Negativfederwegs zum Lenkerschlagen neigen.
    • Motorrad verliert an Handlichkeit.
    • Sitzhöhe und Schwerpunkt erhöhen sich.

Als Faustregel gilt:

Die Feder der Motorradgabel ist korrekt vorgespannt,
wenn bei Belastung durch einen sitzenden Fahrer etwa ein Drittel
des Gesamtfederwegs verbraucht werden.

Zugstufe einstellen

Die Zugstufendämpfung lässt sich nicht bei allen Teleskopgabeln einstellen.

In der Regel lässt sich die Zugstufendämpfung unten bei der Achse oder oben an den Gabelholmen, mittels einer Schraube, einstellen.

Die Zugstufendämpfung reguliert die Geschwindigkeit mit welcher die Gabel ausfedert.

Zugstufe zu schwach eingestellt:

    • Motorrad reagiert auf Lastwechsel mit zu viel Federhub an der Gabel.
    • Motorrad reagiert beim Ausfedern mit zu viel und schnellen Bewegungen.
    • Instabiles, teigiges Fahrverhalten in Wechselkurven.
    • Wenig Gefühl und Rückmeldung vom Vorderrad.


Zugstufe zu stark eingestellt:

    • Front kann beim Anbremsen auf schlechtem Fahrbahnbelag ins stuckern geraten.
    • Motorrad reagiert bei mehreren aufeinander folgenden Querrillen, Bodenwellen und Schlaglöchern sehr unkomfortabel.
    • Motorrad neigt in welligen Kurven zum Pendeln oder einer unruhigen Frontpartie.

Druckstufe einstellen

Wenn sie vorhanden ist, dann befindet sich die Druckstufenverstellung meist jeweils unten am Gabelholm.

Die Druckstufe bremst die Einfedergeschwindigkeit der Gabelfeder.

Druckstufe zu schwach eingestellt:

    • Motorrad reagiert auf Lastwechsel mit zu viel Federhub an der Gabel.
    • Motorrad taucht beim Bremsen oder bei Schräglagenwechseln mit zu viel und schnellen Bewegungen ab.
    • Wenig Gefühl und Rückmeldung vom Vorderrad.

Druckstufe zu stark eingestellt:

    • Die Front taucht beim Anbremsen kaum ein.
    • Die Gabel kann Schlaglöcher, Querrillen und Bodenwellen nicht genügend abfedern.
    • Die Front wird unkomfortabel und gibt Stösse ungefiltert in den Lenker weiter.
    • Es kann zu Lenkerschlagen (Kickback) auf schlechten Strassen kommen.
    • Das Vorderrad kann auf schlechtem Fahrbahnbelag springen und den Bodenkontakt verlieren.
    • Das Motorrad neigt in welligen Kurven zum Pendeln und/oder einer unruhigen Frontpartie.

Galerie


Optimierung des Fahrverhaltens durch Einstellungen

Wir haben nun erfahren, wie eine Teleskopgabel am Motorrad funktioniert, was es bewirkt und was wir alles einstellen können.

Da wir ebenfalls wissen, wie sich die Fahrwerksgeometrie auf das Fahrverhalten des Motorrades auswirkt, können wir die Einstellungsmöglichkeiten auch nutzen um das Motorrad auf unsere Vorstellungen anzupassen.

Dabei empfehle ich Dir, die Gabel auf die Grundeinstellungen einzustellen und diese dann langsam zu verändern.

    • Immer wieder eine Probefahrt, auf einer Dir bestens bekannten Strecke, zu fahren.
    • Immer wieder zu verändern, bis Du das von Dir gewünschte Fahrverhalten erreicht hast.

Optimierung des Fahrverhaltens durch Veränderungen

Wichtig

Arbeiten an der Gabel sollten nur von Personen mit entsprechenden Kenntnissen und passendem Werkzeug ausgeführt werden!

Ein Versagen der Motorradgabel kann zu einem Unfall führen!


Neben der Anpassung der Motorradgabel durch einstellen der Federvorspannung, sowie Zug- und Druckstufe, kannst Du die Gabel auch durch wechseln einzelner Komponenten auf Deine Bedürfnisse anpassen.

Wenn Du bereits beim ermitteln des Negativfederwegs festgestellt hast, dass Du die optimalen Werte nicht erreichen kannst, dann steht ein Wechsel der Gabelfedern an.

Gabelservice

Der Gabelservice sollte gemäss Vorgaben des Herstellers ausgeführt werden.

Motorradgabeln müssen wie Federbeine und Lenkungsdämpfer, nach Herstellangaben gewartet und mit frischem Öl befüllt werden.

Nur durch eine regelmässige Wartung wird die 100%tige Funktion der Fahrwerkskomponenten gewährleistet.

Daneben bewirkt ein Gabelservice bei älteren und etwas vernachlässigten Gabeln kleine Wunder. 😉

Gabelfeder

Für nahezu alle Motorräder gibt es Gabelfedern auf dem Zubehörmarkt mit geänderter Federrate und/oder Wicklung.

Sprich:

    • Es gibt härte oder weichere Gabelfedern.

Aber auch bei einer optimal eingestellten Motorradgabel kann es Sinn machen, die Gabelfedern zu wechseln.

Die meisten Gabelfedern sind progressiv und somit mehr auf Komfort ausgelegt.

Progressive Federn unterscheiden sich von den gleichmässigen linearen Federn dadurch, dass sie im ersten Teil schneller einfedern und dadurch Unebenheiten der Fahrbahn besser ’schlucken‘.
Dafür taucht die Front des Motorrades beim Bremsen auch schneller ein, wie bei linearen Gabelfedern.

Wenn in Deiner Gabel progressiven Federn verbaut sind oder Du auf progressive Federn umrüsten willst, dann müssen die engen Windungen nach oben montiert werden.

Das hat nichts mit der Federwirkung zu tun, sondern reduziert die ungefederte Masse.

Lineare Gabelfedern sind, wie der Name schon sagt, gleichmässig.

Dadurch taucht die Front über den gesamten Federweg gleichmässig ein.
Unebenheiten werden aber auch weniger ‚ausgebügelt‘ wie bei den progressiven Gabelfedern.

Ich persönlich ziehe die linearen Gabelfedern den progressiven vor, weil ich das gleichmässige eintauchen und die etwas stärkeren Rückmeldungen von der Fahrbahn schätze.

Gabelöl

Die Dämpferwirkung einer Teleskopgabel kann durch die Viskosität, also das Fliessverhalten, des Gabelöls beeinflusst werden.

Gabelöl bekommst Du in den gebräuchlichen Abstufungen:
SAE 5, SAE 7.5, SAE 10 und SAE 15.

    • Gabelöl mit der Viskosität SAE 5 bewirkt ein ‚weiches‘ Dämpfverhalten.
    • Gabelöl mit der Viskositöt SAE 10 bewirkt ein ein ‚hartes‘ Dämpfverhalten.

Kaum einer weiss aber genau, welches Gabelöl für die eigene Gabel das richtige ist oder gar, welches sich in der Gabel befindet.
So bleibt Dir nichts anderes übrig als von der niedrigsten Viskosität aus, Schritt für Schritt die einzelnen Öle (Viskositäten) zu testen.

Luftkissen

Die tatsächliche Füllmenge des Gabelöls bestimmt das Luftpolster zwischen Öl und Standrohröffnung.
Dieses Luftpolster wird nach dem vollständigen Entlüften bei eingetauchter Dämpferstange und in ganz „eingefedertem“ Zustand gemessen.

Über das Luftpolster kann die zusätzlich zur Tragfeder wirkende Progression bestimmt werden.

Während ein grosses Luftpolster (etwa 130 Millimeter) wenig zusätzliche ‚Federkraft‘ ergibt.
Ist die Gabel zu ‚hart‘, kann ein grösseres Luftpolster die Gabel ‚weicher‘ machen.

Gibt ein kleines Luftpolster (etwa 80 Millimeter) viel zusätzliche ‚Federkraft‘.
Bei einer zu ‚weichen‘ Gabel, kann ein kleineres Luftpolster die Gabel ‚härter‘ machen.

Um das gewünschte Luftpolster zu bekommen, wird der Ölstand mittels Schieblehre oder Tiefenmass ermittelt.
Dabei sollte der Gabelholm senkrecht stehen.

Wertvolle Hilfe beim Absaugen des überschüssigen Öls, bietet dabei eine Einwegspritze mit aufgestecktem Benzinschlauch und verschiebbarem Kabelbinder.

Gabel durchstecken

Das durchstecken der Gabel ändert nichts am Verhalten der Motorradgabel.
Das heisst, es wird weder die Federvorspannung noch die Zug- oder Druckstufe verändert.

Mit dem Durchstecken der Gabel veränderst Du einzig die Fahrwerksgeometrie und somit das Fahrverhalten Deines Motorrades.

Um die Gabel durchzustecken gehst Du folgendermassen vor:

    1. Vorderrad ausbauen. (Du musst die Gabelholme drehen können)
    2. Klemmung der Oberen und Unteren Gabelbrücke lösen.
    3. Durch Drehbewegung die Gabelholme auf des gewünschte Mass nach oben schieben.

In der Regel lässt sich die Motorradfront durch durchstecken der Gabel nur senken.
Um die Front anzuheben ist die Motorradgabel meist nicht lange genug.

Wenn Du die Front Deines Motorrades anheben willst, brauchst Du also in den allermeisten Fälle eine andere Gabel oder spezielle Gabelbrücken.

Beides muss dann auch für Dein Motorrad zugelassen sein.

andere Gabelholme

Wenn Du mit allen Einstellungen und Veränderungen der Seriengabel nicht das Resultat erhältst, welches Du Dir wünschst, dann kommst Du nicht darum herum, eine andere Gabel auf dem Zubehörmarkt zu besorgen.

Und bitte, nimm nur Teile oder Gabelholme von Markenunternehmen und mit entsprechenden Zulassungen.

Was passiert, wenn eine Motorradgabel oder Teile davon versagen, sollte jedem bewusst sein.

mein Tipp

Ein Serienmotorrad wird so konstruiert, dass es möglichst in allen Ländern unter den jeweils gegebenen Umständen gut funktioniert.
Daraus lässt sich klar ableiten, dass alles immer ein Kompromiss darstellt.

Das ist auf keinen Fall schlecht.

Es ist gut, wahrscheinlich sogar sehr gut – aber vielleicht halt nicht perfekt für Dich.

Eine Seriengabel ist der bestmögliche Kompromiss der ein Hersteller, unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Faktors, eingehen kann.

Ein solche Gabel ist dann halt auch passend für die 50 Kilo leichte Frau bis hin zum gut genährten 130 Kilo Mann.
Dazu kommt noch, dass die meisten Original-Gabeln sich ’nur‘ in der Zugstufe einstellen lassen.

Du siehst, eine Teleskopgabel von einem Zulieferer ist weit mehr, wie nur ein modisches Accessoire am Motorrad.

Eine Gabel, welche bereit auf Deinen hauptsächlichen Bedürfnisse abgestimmt ist und darüber hinaus noch mehrere Einstellmöglichkeiten bietet, wird das Fahrverhalten und die Sicherheit Deines Motorrades wesentlich verbessern.

Ob es dabei aber wirklich eine schicke Upside-down-Gabel sein muss – daran scheiden sich die Geister. 😉

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