Africa Twin Adventure Sports CRF1100L – Testbericht


Inhaltsverzeichnis


Vorwort

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mir die neue Africa Twin immer gefiel – aber wirklich Beachtung habe ich ihr nie geschenkt, denn schliesslich hat sie ordentlich Hüftgold.

Eine Reiseenduro die fahrbereit um die 240 Kilo wiegt, konnte ich mir einfach nicht als interessant vorstellen.
Für eine Reiseenduro ist sie, aus meiner Sicht, zu schwer – zumindest, wenn man in Ländern unterwegs sein wird, in denen unsere Feldwege schon zu besseren Fahrbahnen zählen.

Vorneweg kann ich schon mal sagen, dass ich mit der Africa Twin Adventure Sports CRF1100L, ein Motorrad erlebt habe, das ich so nicht erwartet hätte.

Kurz: Ich wurde eines Besseren belehrt – und sogar gewaltig

In drei Wochen, auf über 2’200 Kilometer habe ich die Africa Twin Adventure Sports, mit Schaltgetriebe, getestet, gefahren, erlebt, sowie die Vorzüge und die Schwächen entdeckt.

Ich war mit ihr im Alltag unterwegs, auf der Autobahn und quälte mich durch den Stau in der Stadt.
Zusammen überquerten wir sportlich die Alpenpässe und das alles zwischendurch mit einer Sozia.

Das schlechte Wetter der vergangenen Wochen machte mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung und lies mir leider nur wenige Tage, um die Africa Twin so richtig zu fahren.
Zumindest wollte ich wesentlich häufiger mit ihr unterwegs, denn sie zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, das noch eine Weile anhält.

Bilder von und mit der Africa Twin Adventure Sports findest Du in diesen beiden Beiträgen:

erster Eindruck / Einführung in die Bedienung

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L
Africa Twin Adventure Sports CRF1100L – © Motorrad und Touren

Am 03.07.2021 war es soweit und ich konnte die grosse Schwester der CRF300 Rally von Honda abholen.
Meine Vorfreude hielt sich allerdings, wie schon erwähnt, in Grenzen.

Optisch fand ich die neue Africa Twin schon immer top – für mich ist sie sogar eine der schönsten Reiseenduro überhaupt.

Da stand sie nun, in den Farben weiss / blau / rot.

Sie ist relativ hoch, lang und mit wuchtigem 24,8 Liter Tank.
Trotzdem sind die Proportionen absolut stimmig – sie wirkt schlank, elegant und hat eine gehörige Prise Sportlichkeit.

Mir wurde das Motorrad so ausführlich wie möglich erklärt – trotzdem musste ich mir das 370 Seiten starke Fahrerhandbuches zu Gemüte führen.
Die Honda Africa Twin Adventure Sports ist ein Computer auf zwei Rädern.
Wirklich begeistert war ich zu diesem Zeitpunkt nicht darüber.

Meiner Meinung nach sollte ein Reisemotorrad so einfach wie nur möglich gebaut sein, damit ich unterwegs anfallende Probleme von Vorteil selbst beheben kann.
Dass die Africa Twin heute einem rollenden Laptop gleicht, ist aber dem Geist der Zeit geschuldet – denn um am Markt Erfolg zu haben, muss immer mehr geboten werden.

Nun ja, auch wenn das alles nicht dem entspricht, was ich mir von einer Reiseenduro wünsche, nehme ich sie so mit, wie sie halt ist.
Das ganze elektronische Geraffel kann ja nicht ausgebaut werden – obwohl mir der Gedanke durchaus gekommen ist. 😉

Die Bedienelemente machen, wie das gesamte Motorrad, einen sehr wertigen Eindruck.
Da passt alles, nichts wackelt oder macht Geräusche.

Für die sehr gute Qualität ist Honda allerdings auch bekannt.

Tagebuch

03.07.2021

Heute konnte ich Africa Twin Adventure Sports beim freundlichen Honda-Händler, Boller Honda Center, in Zürich abholen.

Trotz ausführlicher Erklärung des rollenden Computers, werde ich die Bedienungsanleitung wohl noch eingehend studieren müssen.
Schon alleine die Anzahl Tasten am linken Konbischalter überfordern mich – und dann gibt es da ja noch den rechten.

Auf der Fahrt nach Hause fielen mir sofort folgende Dinge auf:

    • Für meine Grösse eine sehr angenehme Sitzposition, in welcher die Africa Twin sehr leicht zu dirigieren ist.
    • Das Motorrad ist perfekt ausbalanciert, lässt sich so auch bei tiefsten Geschwindigkeiten im Feierabendstau völlig ruhig fahren und am Rotlicht steht sie schon fast von alleine.
    • Die sehr leichtgängige Kupplung trägt ihren Anteil dazu bei, dass eine Fahrt durch die Rushhour entspannt bleibt.
    • Die Tasten für den Blinker und die Hupe sind vertauscht, jedes Mal wenn ich abbiegen will, hupe ich das vordere Fahrzeug an.
    • Die Spiegel sind etwas zu klein ausgefallen.
    • Die Africa Twin hat einen kräftigen Antritt, auch aus tiefen Drehzahlen.
    • Herrliches Bollern aus dem Auspuff – ohne zu laut zu sein.
    • Für die Fahrt sind die Fussrasten am richtigen Ort – beim Abstehen stosse ich allerdings mit der Wade dagegen.
    • Beim Ausklappen des Seitenständers ramme ich mir das Schienbein in die Fussraste.

04.07.2021

Kurze Fahrt auf der Landstrasse in meiner Region, um die Africa Twin Adventure Sports etwas besser kennen zu lernen.

    • Es ist ein Genuss die Africa Twin zu fahren.
    • Sie fährt sich beinahe wie ein Fahrrad.
    • Kurvenwechsel gehen mit ihr schon fast spielerisch und ohne Kraftaufwand.
    • Auf der höchsten Position kommt die Oberkante der Scheibe in mein Sichtfeld, was mich etwas irritiert, da mein Blick immer wieder auf diese Kante fokussiert.
    • Wenn ich auf der Africa Twin sitze und sie nach hinten schieben will, stosse ich mit den Schienbeinen gegen Fussrasten.

05.07.2021

Heute die Africa Twin Adventure Sports mal genauer inspiziert und geschaut, wo sich was befindet.

    • Beim Rangieren können die Finger nicht eingeklemmt werden.
    • Das Motorrad ist hoch, mit einem hohen Schwerpunkt und einem breiten Lenker.

Für kleinere und etwas ungeübtere Menschen könnte das Rangieren der Africa Twin immer eine leichte Herausforderung bleiben

06.07.2021

Rund 300 Kilometer in den Schwyzer Alpen mit Sozia zurückgelegt.
Teilweise Autobahn, grösster Teil auf Land- und Passstrassen.
Hünggigütsch-SätteliGottschalkenbergRaten SattelIbergereggSatteleggPragel

    • Wenn die Scheibe auf der niedrigsten Stufe ist, zieht der Wind, bei höheren Geschwindigkeiten, an den Helm.
      Nicht unangenehm – aber spürbar.
    • Wenn die Scheibe auf der höchsten Stufe ist, zieht kein Luftstrom mehr zum Helm.
      Allerdings gibt es dann einen leichten Luftwirbel an der Brust.
      Ebenfalls nicht unangenehm – aber spürbar.
    • Mit oder ohne Sozia – Die Africa Twin Adventure Sports fährt sich, dank hervorragendem elektronischem Fahrwerk, immer genau gleich.
    • Auch mit Sozia und kleinem Gepäck auf dem Heck bleibt für beide genügend Platz um bequem zu sitzen.
    • Dank rutschhemmendem Bezug, bleibt der Hintern da wo er sein soll – auch in schnellem Kurvenwechsel.
    • Egal in welchem Zustand die Strasse ist und wie sportlich die Kurven genommen werden, die Africa Twin Adventure Sports fährt dahin, wo ich es will und lässt nie das Gefühl aufkommen, dass das Fahrwerk an die Grenzen stossen würde.

Durch aufziehenden Regen mussten wir die Tour vorzeitig abbrechen, was mir aber die Möglichkeit gab, die Africa Twin in Situationen zu erleben, welche Motorradfahrer eher weniger freiwillig wählen:

    • Im dichten Berufsverkehr quer durch eine grosse Stadt, lässt sich die Africa Twin, selbst mit Sozia, leicht und angenehm fahren.
    • Dank perfekter Balance und leichtgängiger Kupplung kamen wir völlig entspannt durch den Stau – auch meine sonst empfindliche Kupplungshand beklagte sich nicht ein einziges Mal.
    • Selbst bei Regen und hoher Geschwindigkeit bahnt sich die Africa Twin völlig unbeeindruckt ihren Weg nach Hause und vermittelt konstant ein sicheres und ruhiges Gefühl.

09.07.2021

Heute mal spasseshalber eine einspurige Passstrasse genommen, welche definitiv nicht für ungeübte Motorradfahrer geeignet ist, denn es geht steil nach oben und in kurzen Abständen von Spitzkehre zu Spitzkehre.

Bei jeder Kurve wurde mein Lächeln breiter und brannte sich tiefer ins Gesicht ein.

    • Es ist ein Traum, die Africa Twin Adventure Sports auf der steilen Bergstrecke von Kurve zu Kurve zu jagen.
    • Nie lässt sie das Gefühl aufkommen, dass sie zu wenig Leistung hat.
    • Ab etwa 2’200 Umdrehungen, egal in welchem Gang, dreht sie linear bis zum roten Bereich hoch.
    • Vor der Kurve kurz abgebremst, in die Kurve gelegen, zack auf die andere Seite und wieder Gas geben.

Fantastisch wie leichtgängig sie durch die Kurven wedelt und sofort wieder Gas annimmt.

Ein Teil der Bilder entstanden an diesem Tag: Africa Twin Adventure Sports – Bilder

11.07.2021

Mit Sozia zum Shooting in die Zentralschweiz gefahren.
Hauptsächlich auf der Autobahn, mit einem kurzes Stück auf einer Passstrasse und über Feldwege.

    • So langsam gewöhne ich mich an den Blinkschalter und die Kante der Scheibe.
    • Den Knopf für die Hupe verfehle ich allerdings immer noch.
    • Selbst mit zu viel Gepäck auf dem Heck lässt sich die Africa Twin wie gewohnt durch die Kurven lenken und bleibt auch auf der Autobahn absolut spurstabil.

20.07.2021

Heute so um die 180 Kilometer zurückgelegt.
Hauptsächlich Autobahn, mit kurzer Fahrt durch die Stadt.

    • Auch längere Autobahnetappen sind mit der Africa Twin Adventure Sports angenehm zu fahren.
      Der gute Windschutz und der Tempomat tragen ihren Teil dazu bei.
    • Die Africa Twin eignet sich auch hervorragend als Alltagsmotorrad.

22.07.2021

Nun war es endlich soweit, das Wetter passte und es ging, auf etwa 490 Kilometer, über bekannten Pässe der Schweizer Alpen.
Solo unterwegs.
SustenGrimselFurka – Andermatt – FurkaNufenenGotthard

    • In den hohen Alpenpässe will die Africa Twin schon etwas hochtouriger gefahren werden, damit sie ihre Sportlichkeit nicht verliert.
    • Zu langsam ist sie deswegen noch lange nicht und der Spassfaktor ist riesig.
    • Einfach irre, wie sich der Twin über die Pässe und durch schnelle Kurvenwechsel treiben lässt.
    • Sie will förmlich von Kurve zu Kurve gejagt werden, steckt scharfes Anbremsen und zackige Richtungsänderungen ohne zu murren weg.
    • Nie gibt sie mir das Gefühl, dass sie damit überfordert ist.
    • Das Fahrwerk fühlt sich immer gleich und absolut sicher an.
    • Ab etwa 200 Kilometer beginnt mein Popo zu brennen.

23.07.2021

Die Africa Twin sollte heute ihren finalen Test bekommen . . .

Geplant war eine Tour über sieben Alpenpässe und einer Strecke von über 600 Kilometer mit Sozia und leichtem Gepäck.

    • Anfahrt zum Susten über Landstrasse und Autobahn.
    • Zum angewöhnen leicht sportlich über den Susten.
    • Sportlicher, mit schnellen Überholmanöver ginges weiter über den Grimsel.
    • Weiter durch das Wallis bis nach Brig.
    • Sehr sportlich ging es danach hoch auf den Simplon.
    • Um es kurz zu sagen, die Africa Twin Adventure Sports ist ein Traum zu fahren.
      Egal wo und unter welchen Bedingungen.
    • Mittlerweile habe ich mich an den Schalter für den Blinker gewöhnt und finde diese Postion jetzt sogar besser, wie bei anderen Motorrädern.
    • Nur mit dem Hupknopf schlage ich mich noch etwas herum.
    • Auch an die Kante der Scheibe habe ich mich gewöhnt.
    • Beim Abstehen stosse ich mit der Wade nicht mehr gegen die Fussrasten und selbst sitzend das Motorrad zurückstossen geht jetzt völlig problemlos.
    • Interessant, an was man sich mit der Zeit so alles gewöhnt.
    • Mein Hintern meldet sich nach etwa 200 Kilometer schon wieder.

Ich freute mich schon auf die weitere Fahrt durch Italien und das Tessin.

Auf dem Simplon wurde unsere Tour leider vorzeitig abgebrochen.
Ein 6.5 Zentimeter langes Metallteil bohrte sich durch den Hinterreifen und setzte die Africa Twin ausser Gefecht.

Zurück ging es dann mit dem TCS und der SBB.

Einstellungen / Komfort

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Einstellungen
Africa Twin Adventure Sports – Einstellungen – © Motorrad und Touren

Die von mir gefahrene Africa Twin Adventure Sports CRF1100L war vollausgestattet und mit Schaltgetriebe.

Sie bietet neben vielen elektronischen Helferlein, ein elektronisches Fahrwerk Showa-EERA, Kurven-ABS und ein dreistufiges LED-Kurvenlicht.

Ein 6.5 Zoll TFT-Farbtouchscreen für die Auswahl und Steuerung der Fahrmodi, Navigation und Bluetooth-Smartphone/Audio-Konnektivität.

Daneben hat sie selbstverständlich Griffheizung und Tempomat, sowie eine Steckdose, einen USB-Anschluss und vieles mehr.

Alle Möglichkeiten der Einstellungen hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, deswegen nur eine kleine Übersicht:

Die Africa Twin Adventure Sports bietet vier Grundeinstellungen der Fahrmodi, bei welchen das Fahrwerk und die Assistenzsysteme automatisch angepasst und einzelne Einstellungen individuell vorgenommen werden können:

    • Tour
    • Stadt
    • Schotter
    • Offroad

Daneben hat sie noch zwei frei einstellbare Benutzermodi:

    • Benutzer 1
    • Benutzer 2

Somit kannst Du die Africa Twin passend auf Deine Bedürfnisse konfigurieren.

Fahrwerk

Mit dem Showa EERA (Electronically Equipped Ride Adjustment) ist ein exzellentes Fahrwerk verbaut, welches mich ab der ersten Minute voll überzeugt hat.

Das Fahrwerk liefert hervorragende Arbeit und sorgt dafür, dass sich die Africa Twin Adventure Sports in jeder Situation, bei jeder Geschwindigkeit, mit oder ohne Sozius genau gleich anfühlt und permanent ein sicheres Gefühl vermittelt.

Die Federvorspannung kannst Du in den folgenden Stufen einstellen:

    • eine Person
    • eine Person mit Gepäck
    • zwei Personen
    • zwei Personen mit Gepäck

Die Achsendämpfung lässt sich für das Hinter- und Vorderrad ebenfalls in verschiedenen Stufen einstellen.

Ich würde mal behaupten, dass beim elektronischen Fahrwerk keine Wünsche offen bleiben, denn im Gegensatz zu einem konventionellen Fahrwerk, bei welchem Du auf der ganzen Reise mit demselben Setting unterwegs bist, kannst Du hier die Einstellungen jederzeit auf den Untergrund, respektive Deine Bedürfnisse, anpassen.

Lenker / Vibrationen / einschlafende Hände

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Lenker
Africa Twin Adventure Sports – Lenker – © Motorrad und Touren

Der Lenker ist durch lösen der Lenkerklemmschrauben geringfügig in der Position verstellbar.

Es sind keine übermässigen Vibrationen am Lenker bemerkbar.

Meine Hände schlafen nach kurzer Zeit ein – was ich aber nicht zu sehr bewerten möchte, denn

a)  meine Hände schlafen bei nahezu allen Motorrädern ein.
b)  ist ein passender Lenker ruckzuck montiert.

Sitz / Sitzposition / Sitzgefühl

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Sitzposition
Africa Twin Adventure Sports – Sitzposition – © Motorrad und Touren

Der Fahrersitz der Africa Twin Adventure Sports kann in zwei Positionen verstellt werden.
Sollte das immer noch nicht ganz passen, bietet Honda einen etwas tieferen und einen etwas höheren Fahrersitz an.

Bei meiner Körpergrösse, von 184 cm, passt es perfekt, wenn der Sitz auf der oberen Stufe ist.
So habe ich eine entspannte Sitzposition, kann so richtig schön mit ihr durch die Kurven gehen und komme mit den Füssen gut auf den Boden.

Was sofort auffällt ist, dass die Sitze einen rutschhemmenden Bezug haben und der Fahrersitz wesentlich härter gepolstert ist, als der Soziussitz.

Wie vorauszusehen war, klagte ich wesentlich schneller über Popo-Schmerzen, als die Sozia – nach etwa 200 bis 300 Kilometer.
Warum ist der Fahrersitz härter, wie der Soziussitz?

Allerdings ist es mit einem Motorradsitz, wie mit einer Matratze – die Einen mögen es so, die Anderen so.
Im Zubehörhandel gibt es einige geänderte Sitze für die Africa Twin und jeder Sattler polstert Dir gerne den für Dich passenden Sitz. 😉

Scheibe

Africa Twin Adventure Sports - Scheibe
Africa Twin Adventure Sports – Scheibe – © Motorrad und Touren

Die Scheibe der Africa Twin Adventure Sports lässt sich um fünf Stufen in der Höhe verstellen.

Bei meiner Körpergrösse beginnt, in der untersten Stufe, der Wind ab etwa 90 km/h um den Helm zu ziehen.
Nicht unangenehm – aber spürbar.

Wenn die Scheibe auf der höchsten Stufe steht, ist vom Fahrtwind kaum etwas am Helm zu spüren – allerdings an der Brust.
Bei hochgestellter Scheibe gibt es unterhalb der Scheibe eine Verjüngung, so dass Fahrtwind zur Brust strömt.
Auch das ist nicht unangenehm aber eben spürbar.

Hingegen wird der Fahrtwind, selbst bei Geschwindigkeiten von über 150 km/h, nie ungemütlich oder laut.

Hebel

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Bremshebel
Africa Twin Adventure Sports – Bremshebel – © Motorrad und Touren

Der Bremshebel ist in der Weite verstellbar.
Der Kupplungshebel lässt sich nicht verstellen.

Spiegel

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Spiegel
Africa Twin Adventure Sports – Spiegel – © Motorrad und Touren

Bei meiner Schulterbreite verdecken die Arme einen Teil der Sicht zurück.
Allerdings auch nicht mehr, wie bei anderen Motorrädern.

Die Spiegel sind für meinen Geschmack etwas zu klein ausgefallen.
Trotzdem erkennt man auch bei hohen Geschwindigkeiten deutlich, was hinter einem geschieht.

Licht

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Licht
Africa Twin Adventure Sports – Licht – © Motorrad und Touren

Die gesamte Beleuchtung bei der Africa Twin Adventure Sports ist LED.

Wenn die Zündung eingeschaltet ist, leuchten die Blinker vorne als Positionslichter, was ich persönlich sehr gut finde, denn dadurch erscheint das Motorrad breiter und ist für Autofahrer besser einzuschätzen.

Die Africa Twin Adventure Sports hat zusätzlich noch ein dreistufiges Kurvenlicht, dass die Intensität je nach Schräglage anpasst.

Leider hatte ich keine Gelegenheit das Motorrad in der Nacht zu fahren und kann deswegen nicht sagen, wie hell und wie gut die Lichter sind.

Instrumente

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Instrumente
Africa Twin Adventure Sports – Instrumente – © Motorrad und Touren

Die Helligkeit des TFT-Touchscreen passt sich automatisch auf das Umgebungslicht an. Bei Dunkelheit wechselt die Darstellung von weissem Hintergrund mit schwarzen Ziffern auf schwarzer Hintergrund mit weissen Ziffern.

Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung sind die Instrumente ohne Probleme zu erkennen.

Sollte der 6.5 Zoll TFT-Touchscreen einmal ausfallen, werden im kleinen Tacho darunter weiterhin alle wichtigen Informationen angezeigt.

Bedienung / Benutzerfreundlichkeit

Africa Twin Adventure Sports – Schottermodus – © Motorrad und Touren

Einstellungen

Alle Einstellungen können entweder über die Tasten am Lenker oder direkt auf dem Touchscreen vorgenommen werden.
Beides kann problemlos mit Handschuhen gemacht werden.

Wie schon erwähnt, kommst Du bei der schieren Zahl an Einstellmöglichkeiten nicht darum herum, Dich intensiv mit der Bedienungsanleitung auseinander zu setzen.

Die Menüführung ist stimmig aufgebaut und schon bald wirst Du verinnerlicht haben, wo sich welche Einstellungen vornehmen lassen.

Werkzeug

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Werkzeug
Africa Twin Adventure Sports – Werkzeug – © Motorrad und Touren

Unter dem Soziussitz befindet sich das notwendigste Werkzeug wie:

    • Schlitz und Kreuzschlitz-Schraubendreher
    • 5mm-Inbusschlüssel
    • Sicherungszieher.

Das restliche Werkzeug befindet sich links am Motor in der Batterieabdeckung.

    • Zündkerzenschlüssel
    • Gabelschlüssel 10 × 14 mm
    • Gabelschlüssel 14 × 17 mm
    • 19-mm-Ringschlüssel

Allerdings fehlen die Schlüssel um die Achsmutter des Vorder- oder Hinterrades zu lösen.

Was ich persönlich als ein Manko betrachte, denn gerade auf langen Reisen kann es vorkommen, dass die Kette neu eingestellt werden muss oder eine Reifenpanne den Ausbau eines Rades erforderlich macht.
Und genau für lange Reisen wurde die Africa Twin ja gebaut.

Batterie

Africa Twin Adventure Sports - Batterie
Africa Twin Adventure Sports – Batterie – © Motorrad und Touren

Bei der Batterie haben sich die Ingenieure von Honda hingegen mal richtig was überlegt.
Sie ist schnell zu erreichen und leicht zu wechseln.

Auf der linken Seite des Motors findest Du die Batterie.
Die zwei Inbusschrauben der Abdeckung lösen und schon siehst Du die Batterie.

So kannst Du ganz unkompliziert einem anderen Motorrad Starthilfe geben oder die eigene Batterie überbrücken.

Noch den Clip lösen, die Batteriehalterung nach unten klappen, beide Schrauben der Batteriepole lösen und schon kann die Batterie gewechselt werden.

Einfacher geht es wohl kaum.

Ölstand messen

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Oelmessstab
Africa Twin Adventure Sports – Ölmessstab – © Motorrad und Touren

Bei der Africa Twin wird der Ölstand mit einem Peilstab gemessen, der sich links am Motor, vor der Öleinfüllöffnung befindet.

Da das Motorrad zum Messen aufrecht stehen muss und sie kein Zentralständer hat, ist eine zweite Person definitiv von Vorteil.

Wer etwas geschickt ist, kann wahrscheinlich auch alleine den Ölstand messen.

Tankdeckel / Tankanzeige

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Tankdeckel
Africa Twin Adventure Sports – Tankdeckel – © Motorrad und Touren

Der Tankdeckel befindet sich ganz klassisch, vor dem Lenker, oben auf dem Tank und lässt sich problemlos mit Handschuhen öffnen und wieder schliessen.

Die Tankanzeige ist, wie alle anderen Anzeigen digital.

In der Zeit, in der ich die Africa Twin gefahren bin, empfand ich die Tankanzeige als äusserst zuverlässig.

Wenn die Tankanzeige auf Reserve geht, zeigt sie das durch das altbekannte orange Zeichen in Form einer Zapfsäule an und zusätzlich durch einen blinkenden roten Balken in der Füllstandsanzeige.

Mit der Reserve sind noch rund 100 Kilometer zu fahren.
Und ja, es sind wirklich noch 100 Kilometer zu fahren. 😉

Gepäck / Stauraum

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Traeger
Africa Twin Adventure Sports – Traeger – © Motorrad und Touren

Neben dem optional erhältlichem Gepäcksystemen ist es problemlos möglich eine Tasche auf das Heck zu packen und am Träger zu befestigen.

Unter dem Soziussitz hat es ein Micro-Ablagefach in dem ausser den Vignetten gerade noch die Bedienungsanleitung Platz hat – mehr nicht.

Ständer

Die Africa Twin Adventure Sports hat ab Werk keinen Hauptständer.

Der Seitenständer lässt sich problemlos mit dem Stiefel ausklappen.

Bei den ersten Male habe ich mir das Schienbein an der Fussraste angeschlagen.
Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Position der Fussraste und das Schienbein bleibt verschont.

Rangieren

Was beim Fahren perfekt ist, stört beim Rangieren des Motorrades – zumindest wenn Du drauf sitzt.
Wenn ich die Africa Twin sitzend nach hinten schieben wollte, stiess ich meist mit den Schienbeinen gegen die Fussrasten.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich allerdings daran und ich konnte sie zurückschieben ohne die Schienbeine zu malträtieren.

Da sie relativ hoch baut, ein eher hoher Schwerpunkt und einen breiten Lenker hat, braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit bis man sie gut rangieren kann.
Für kleinere Menschen könnte sie allerdings immer eine leichte Herausforderung darstellen.

Schön ist, dass ich mir beim Rangieren der Africa Twin die Hände nicht einklemmte.

Fahrverhalten

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L – © Motorrad und Touren

Die Africa Twin ist wahrscheinlich das am besten ausbalancierte Motorrad, welches ich je gefahren habe.
Sie steht schon beinahe von alleine. 🙂

Trotz ihres hohen Gewichtes von 240 Kilo lässt sie sich spielerisch leicht durch schnelle und enge Kurven dirigieren.
Sportlich gefahrene Kurvenstrecken werden mit ihr schlicht zum Vergnügen.

Der aufgezogenen Reifen Bridgestone Battlax A 41 R ist aus meiner Sicht perfekt für die Africa Twin Adventure Sports, denn er macht alles mit, was der Fahrer will und liess bei mir nie auch nur einen Hauch von einem Zweifel aufkommen.

Wer denkt, dass die 102 PS und 105 Nm auf dem Datenblatt eher mager aussehen, dem möge Folgendes gesagt sein:

Bei einer Africa Twin ging es nie um schiere Leistung – sondern um ein ausgewogenes Reisemotorrad.
Und das ist sie absolut.

Mögen vergleichbare Motorräder mehr PS haben – schwach auf der Brust ist die Africa Twin auf keinen Fall.
Ich war mit ihr auf den hohen Alpenpässen mit und ohne Sozia unterwegs – nie hatte ich das Gefühl, dass mir Leistung fehlt.

Es wird wohl nicht viele geben, deren fahrerisches Können die Africa Twin an ihre Grenzen bringt. 😉

Man kann die Africa Twin aus dem Drehzahlkeller von unter 2’000 Umdrehungen holen.
Besser ist allerdings, die Drehzahlen nicht unter 2’200 U/min fallen zu lassen, denn ab da dreht sie schön gleichmässig hoch.

Auf den bekannten Passstrassen der Schweizer Alpen verlangte sie nach höheren Drehzahlen um sportlich gefahren zu werden.

Egal ob in Spitzkehren oder bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn – die Africa Twin ist immer absolut spurstabil und fährt dahin, wo der Fahrer es will.
Jederzeit folgt sie ohne zu murren oder Gegenwehr den Wünschen nach einem Richtungswechsel.

Konstantfahrruckeln

Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h, im ersten Gang, kann es durchaus zu einem unangenehmen Ruckeln kommen, wenn man aber eine ruhige Gashand hat, dann lässt sich die Africa Twin ohne Ruckeln im 1. Gang bei 30 km/h fahren.

Im 2. Gang sind konstante 30 km/h problemlos möglich.

Klang / Geräusche

Africa Twin Adventure Sports CRF1100L - Schalldaempfer
Africa Twin Adventure Sports – Schalldämpfer – © Motorrad und Touren

Sofort nach dem Start ist er da, der kerniger Sound, welcher sehr gut zur Africa Twin passt.
Wie ich finde, ein angenehmes dumpfes Geräusch, ohne zu laut zu sein.

Ansonsten habe ich keine nennenswerten Geräusche wahrgenommen.

das sagt die Sozia

    • Im Allgemeinen sehr bequem und angenehm.
    • Platzangebot mehr als ausreichend.
    • Kein Hin- und Herrutschen – was die Fahrt noch viel angenehmer machte.
    • Wäre ich etwas kleiner, hätte ich einen 90-Grad-Winkel gehabt.
    • Wind wie deren Geräusche hab ich nicht oder kaum wahrgenommen.
      Gut, auf der Autobahn schon.

      Aber beim Kurvenfahren nicht.
    • Das Festhalten hat mir gar keine Probleme beschert.
      Fühlte mich sicher auch beim zügigen Fahrstil.
    • Das Aufsteigen hat mir persönlich weniger Mühe bereitet als das Absteigen.
      Denke, dies hängt mit der längeren Sitzposition zusammen.
    • Im Grossen und Ganzen ein sehr durchdachtes Motorrad.
    • Als Sozia bin ich sehr zufrieden, auch für längere Strecken geeignet.

mein Verbrauch

Der Verbrauch bewegte sich bei mir, auch bei sportlicher Fahrweise in den Alpenpässen und mit Sozia immer irgendwo zwischen 5.1 und 5.3 Liter auf 100 Kilometer.

Wartung

Africa Twin Adventure Sports – Sicherungen – © Motorrad und Touren

Die wichtigsten Sicherungen befinden sich unter dem Fahrersitz, sind leicht zu erreichen und zu wechseln.
Die Hauptsicherungen befinden sich rechts am Motor, unter einer Abdeckung, und sind ebenfalls leicht zu erreichen und zu wechseln.

Das Laden und der Wechsel der Batterie ist, wie oben bereits beschrieben, ein Leichtes.

Serienmässig sind an den Rädern Winkelventile verbaut, was die Kontrolle des Reifendrucks zum Kinderspiel macht.

Der Wechsel des Luft- und Ölfilters, sowie der Zündkerzen und des Öls ist bei der Africa Twin auch nicht komplizierter, wie bei einem anderen Motorrad.

erhältliche Farben

Die Africa Twin Adventure Sports CRF1100L ist in folgenden Farben erhältlich:

    • Pearl Glare White Tricolour (weiss / blau / rot)
    • Darkness Black Metallic

Da wünschte ich mir persönlich etwas mehr Auswahl.

erhältliches Zubehör ab Werk

Honda bietet für die Africa Twin neben verschiedenen Gepäcklösung auch andere Sitze, Sturzbügel, Nebelscheinwerfer und weiteres Zubehör an.

Honda.ch / Africa Twin Adventure Sports / accessoires

was mir gefällt

    • Die Africa Twin Adventure Sports ist ein durch und durch gelungenes Motorrad und so lange der Untergrund fest ist, eine perfekte Begleiterin auf allen Touren.
    • Sie ist so gut ausbalanciert, dass sie sich beinahe wie ein Fahrrad fahren lässt.
    • Der zum Motorrad passende kernige und kraftvolle Sound – ohne zu laut zu sein.
    • Das Showa-Fahrwerk, welches seine Aufgaben hervorragend meistert.

was mir weniger gefällt

Negative Seiten sind mir nur bei sehr subjektiven Dingen aufgefallen, welche ausserdem mit wenig Aufwand auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden können, wie:

    • Die etwas zu klein geratenen Spiegel.
    • Der, für mein Empfinden, etwas zu harte Fahrersitz.
    • Keine für die Achsmuttern passende Schlüssel im Bordwerkzeug
    • Kupplungshebel nicht in der Weite einstellbar

Allerdings kann man sich fragen ob angesichts des doch relativ hohen Gewichtes und einem Hubraum von 1’100 cm³ ein paar zusätzliche PS und etwas mehr Drehmoment nicht geschadet hätten.

Das gerade auch mit dem Blick auf vergleichbare Modelle anderer Hersteller.

für Motorradreisen wichtig

Leergewicht

CRF1100A2   238 kg
CRF1100D2   248 kg
CRF1100A4   240 kg  (die von mir gefahrene)
CRF1100D4   250 kg

Zuladung

218 kg  (einschliesslich Fahrer, Beifahrer, Gepäck und Zubehör)

Service-Intervall

    • Ölwechsel alle 12’000 Kilometer
    • Wechsel Ölfilter alle 16’000 Kilometer
    • Kontrolle/Service alle 8’000 Kilometer

Fazit

Egal wie ausführlich die Erklärungen des freundlichen Honda Mitarbeiter auch sein mögen – Du kommst nicht um ein Studium der 370 Seiten starken Bedienungsanleitung herum.

Die Africa Twin Adventure Sports ist eine tolle Reiseenduro – aber auch ein perfektes Alltagsmotorrad.

Auf ausgedehnte Reisen zu zweit, Solofahrten, bei denen es um den Kurvenspass geht oder als treue Begleiterin bei alltäglichen Fahrten – die Africa Twin Adventure Sports ist in jeder dieser Situationen das passende Motorrad.

Ob sie mit ihrem hohen Gewicht, auch abseits guter Strassen und Feldwegen die richtige Begleiterin ist, weiss ich nicht.

Für wirklich Fernreisende zählen aber sowieso in erster Linie das Gewicht und ein möglichst einfaches Motorrad, um allfällige Pannen, unkompliziert vor Ort selbst beheben zu können.
Da fällt die Africa Twin schon wegen dem Gewicht und der vielen elektronischen Helferlein bei den meisten Fernreisenden aus dem Raster.

Wie sie sich im Gelände schlägt konnte ich nicht testen da sie Strassenreifen mitbrachte und es in der Schweiz so gut wie keine Möglichkeiten gibt, ein Motorrad abseits der offiziellen Strassen zu fahren.

Kurz zusammengefasst hat mich die Africa Twin trotz meiner anfänglicher Vorbehalte so sehr überzeugt, dass ich auch eine haben möchte.

Nichts ist perfekt – aber die Africa Twin Adventure Sports kommt dem, aus meiner Sicht, schon sehr nahe.

Technische Daten

Motor

 Bohrung x Hub (in mm)  92 x 81,5
 Gemischaufbereitung  PGM-FI Benzineinspritzung
 Verdichtung  10,1:1
 Hubraum (in cm³)  1’084
 Bauart  Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
 Zündung  Transistorzündung
 max. Leistung  75 kW (102PS) bei 7’500 U/min
 max. Drehmoment  105 Nm bei 6’250 U/min
 Starter  Elektrostarter

Antrieb

 Kupplung  Mehrscheiben in Ölbad
 Endantrieb  Kette
 Getriebe  6 Gang

Verbrauch

 Verbrauch Honda Messwerte gem. WMTC 4,9 L/100km
 CO2 g/km kombiniert ab Euro 4 112 g/km

Masse / Gewicht

 Batteriespannung (in Volt)  12 V-6 Ah Lithium-Ion
 Lenkkopfwinkel  27,5°
 Länge x Breite x Höhe
 (in mm)
 2330 x 960 x 1395 mm
 Tankinhalt (in Liter)  18.8 L
 Scheinwerfer  LED
 Trockengewicht (in kg)  226
 Sitzhöhe (in mm)  850-870mm einstellbar
 (niedriger Sitz 825-845mm,
 hoher Sitz 875-895mm
 als Zubehör erhältlich)
 Sitzplätze  2

Räder

 Bremse vorne  2-Kanal-ABS, 310 mm Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen
 Bremse hinten  2-Kanal-ABS mit abschaltbarem Hinterrad-ABS, 256 mm Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange.
 Radaufhängung vorne  45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel
 Radaufhängung hinten  Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem
 Bereifung vorne  90/90-21
 Bereifung hinten  150/70-18
 Felge vorne  21 x 2.15
 Felge hinten  18 x 4.00

Instrumente / Elektronik

 Instrumente & Elektronik  LCD -Display6,5 Zoll TFT Touch Panel Multi Information Display
 Rücklicht  LED
 DRL-Tagfahrlicht  Ja
 Kurvenlicht  Ja
 Konnektivität  Bluetooth Audio, Android Auto® and Apple CarPlay®
 Automatische
 Blinkerrückstellung
 Ja
 Tempomat  Ja
 Notbremssignal  Ja

Preis

    • sFr.  19’830.-   (Darkness Black Metallic)
    • sFr.  20’190.-   (Pearl Glare White Tricolour )

inkl. MWST, ohne Montagekosten (Stand 28.07.2021)

Honda.ch – Africa Twin Adventure Sports

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6 Antworten auf “Africa Twin Adventure Sports CRF1100L – Testbericht”

  1. Danke für den wirklich detaillierten Eindruck!
    Am besten fand ich folgendes: „Die Tasten für den Blinker und die Hupe sind vertauscht, jedes Mal wenn ich abbiegen will, hupe ich das vordere Fahrzeug an.“ 🙂 ..

    Gefällt 1 Person

    1. Salü Dominik

      Danke für Deine Nachricht.
      Es ist mein erster Testbericht, weshalb ich für jedes Feedback dankbar bin.

      Die vertauschten Knöpfe waren zu Beginn echt mühsam und bescherten mir viel ungewollte Aufmerksamkeit in der Stadt. 😀

      Viele Grüsse
      Dominique

      Gefällt mir

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